Depression verstehen und heilen

Depression verstehen und behandeln

Depression kann für die Betroffenen unvorstellbares Leid bedeuten. Menschen, die unter ihr leiden verdienen Mitgefühl.
Die gute Nachricht ist, dass sie mit Klopfen, Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie (IFS) und Mentaltraining gut zu behandeln sind.

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Mit Klopfen behandeln

Erfahrungsgemäß ist Klopfen (PEP – nach Dr. Michael Bohne) ein sehr wirksames und robustes Verfahren, um emotionale Erregungszustände zu beruhigen. Verzweiflung, Angst, Reizbarkeit und andere Gefühle, die häufig mit der schwermütigen Stimmungslage einhergehen, bestehen zu einem großen Teil aus Körperwahrnehmungen. Deshalb erscheint es nur logisch, den Körper bei der auflösenden Bearbeitung von diesen quälenden emotionalen Zuständen mit einzubeziehen.

Gut mit achtsamkeitsbasierter Psychotherapie (IFS) zu behandeln

Die „Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie IFS“ eignet sich ideal zur Behandlung der Schwermut.  Die Grundlage von IFS ist das Erfahren und Erkennen, dass unsere Psyche von ganz unterschiedlichen Seiten „bevölkert“ wird. Das macht schnell klar und wirkt entlastend, dass wir das depressive Erleben nicht als ganze Person sind.

Schon Goethe lässt Faust sagen, dass er zwei Seelen in seiner Brust habe. Bei Menschen, die an freudlosen Stimmung leiden finden wir häufig eine Seite, die extrem fordernd und antreibend ist. Eine andere, oft in der Kindheit entstandene Seite versucht diese Forderungen bis zur Erschöpfung zu erfüllen. Und gleichzeitig meldet sich ein weiterer kindlicher Anteil, der sich voller Sehnsucht nach Geborgenheit sehnt und einfach angenommen werden möchte, ohne etwas dafür tun oder leisten zu müssen. Es kommt zu einem inneren Kampf, der den Betroffenen erschöpft, voller Verspannungen und evtl. mit Todessehnsucht zurücklässt.

Die Symptome der dieser Stimmungslage sind somit eine leicht nachvollziehbare Reaktion auf Unterdrückung und Abwertung berechtigter Bedürfnisse. So kann dieser quälende Zustand übersetzt werden als Information über Sehnsüchte, z.B. anerkannt zu sein, sich abgrenzen du dürfen, aber auch Nähe zu wollen und auch nehmen zu dürfen.

Mit Hilfe des Mentaltrainings als ein Aspekt der Psychotherapie können wir  ein Steuer-Ich, den inneren Regisseur aufbauen, der die Bedürfnisse aller inneren Seiten anhört, würdigt und für ein optimales Zusammenspiel sorgt, ohne sich dabei die Führung aus der Hand nehmen zu lassen. Erfahren die Betroffenen, dass sie freundlicher und empathischer mit ihren bedürftigen Seiten umgehen dürfen, lassen die quälenden Symptome oft umgehend nach.

Depression und Trauma

Trauma liegt in der Regel am Grunde einer chronischen Depression. In diesem Fall spricht man von einem Trauma, das durch Störung der Bindung in den ersten Lebensjahren verursacht wurde.

Achtsamkeitsbasierte Psychotherapie, Körperpsychotherapie und PEP: Ängste, Depression, Burnout, Entwicklungstrauma überwinden

Depr. und Trauma

Trauma liegt in der Regel am Grunde einer chronischen Schwermut. In diesem Fall spricht man von einem Trauma, das durch Störung der Bindung in den ersten Lebensjahren verursacht wurde.

Schwermut und Ängste

Ängste begleiten die Depression in 60% der Fälle. Häufig drehen sich die Ängste um die Möglichkeit abgelehnt und ausgegrenzt zu werden. Auch ist die Angst groß, den Alltag bewältigen zu können.

Schwermut und Burnout

Burnout hat sehr ähnliche Symptome wie die Schwermut. Jedoch ist bei Burnout typisch, dass die Betroffenen zuvor sehr viel gearbeitet und sich dabei verausgabt haben. Die eigenen Bedürfnisse werden in der Folge massiv vernachlässigt.

Depression und Esssucht

Depr. kann mit einer Verringerung und einer Steigerung des Appetits einhergehen. Eine evtl. begleitende Esssucht kann als Lösungsversuch gesehen werden, die quälenden Symptome der depr. Stimmungslage zu beruhigen.